Kurz vor der Bundestagswahl 2002 fand (trotz Versuchen der Stadtverwaltung Freiburg, ein Verbot zu erreichen) ein Aufmarsch der rechtsextremen Partei NPD in Freiburg statt. Den etwa 100 Rechtsextremen traten 15.000 Gegendemonstrierende entgegen und verhinderten, dass der Zug sich in Bewegung setzen konnte:
"Der Aktionstag "Gegen Fremdenhass und Rassenwahn", mit dem hundert Freiburger Gruppen dem Aufmarsch der Rechtsextremisten ein positives Zeichen entgegensetzen wollten, war ein Erfolg. Freiburg feiert - bis tief in die Nacht. Und wenn die Rechtsextremen wiederkommen? "Wir sind bereit", sagt Jürgen Höfflin. "Jederzeit." (BZ, 16. September 2002).
Die Rosa Hilfe beteiligte sich an der Gegendemonstration und organisierte einen pinken Block:
"Bislang meldeten sich zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen (bis zum verlängerten Redaktionsschluss 30.8.02), folgende Organisationen sind schon beim Pink-Block dabei: Rosa Hilfe Freiburg e.V., AIDS-Hilfe Freiburg e.V., Schwusos - lesbische und schwule Sozialdemokraten, Breisgau-Bären und der CSD-Verein wird voraussichtlich zusammen mit dem DGB den Wagen organisieren, der bei der Demonstration, die auf der offiziellen Demonstrationsstrecke verläuft, vorneweg fahren wird.
Wir rufen alle "pervers" fühlenden und liebenden Menschen dazu auf, sich am Pink Block zu beteiligen, auch alle sich als nicht-pervers bekennenden Homosexuellen sind selbstverständlich herzlich eingeladen. Sammelpunkt ist das weithin erkennbare Anti-NPD-Transparent und die Rosa-Dreiecks-Fahnen der Rosa Hilfe." (SiF 09/10.2002)