40 Jahre

2005 – 2014

Aktivismus im Umbruch

KRISE DER SZENE
Die existentiellen Fragen der vorigen Dekade setzten sich fort. Durch das immer stärker an Bedeutung gewinnende Internet stießen zahlreiche etablierte Angebote wie die Coming-Out-Gruppen, die Cafe-Abende oder Zeitschriften wie Schwul in Freiburg auf weniger Interesse und wurden teils sogar ganz eingestellt.
JUBILÄEN
Die Jubiläen zum 20- und 25-jährigen Bestehen der Rosa Hilfe leiteten auch hier eine wichtige Phase der Reflexion ein: Artikel wie „Tod der Szene“ in der SiF zeugen von kritischer Selbstbefragung über die Rolle und Zukunft queerer Strukturen.
VON SB ZU LSB
Diese Auseinandersetzung führte zu der Gründung neuer Gruppen, die erstmals bspw. auch Lesben, bisexuelle Frauen und Queers mit Behinderung ansprachen.
Zwischen Lesungen, Partys und vielfältigen Gruppentreffen fand die Rosa Hilfe so langsam ein erweitertes Profil