40 Jahre

2015 – heute

Neue Krisen, neue Zielgruppen

Seit Oktober 2017 können gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland heiraten und Kinder adoptieren. 2024 trat auch das Selbst- bestimmungsgesetz in Kraft, nach dem Personen ihren Namen und Personenstand beim Standesamt korrigieren lassen können.

Diese zunehmende Sichtbarkeit führt jedoch auch zu einem statistischen Anstieg queerfeindlicher Hasskriminalität in privaten wie öffentlichen Räumen.

Neben nationalen Veränderungen wirken sich auch internationale sowie globale Entwicklungen wie kriegerische Auseinandersetzungen oder die Klimakrise auf die Arbeit der Rosa Hilfe aus.

Die daraus resultierenden Migrations- und Fluchtbewegungen führten und führen zu einem Zuwachs der queeren Community. In der Folge setzte die Rosa Hilfe neue Schwerpunkte in der Arbeit mit Queers mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Dadurch entstand eine Themengruppe*, die einen Fokus auf das Verstehen und Erkennen intersektionaler Zusammenhänge setzt, denen in unterschiedlichen Gruppen Rechnung getragen werden soll.