10.30 Uhr: Aufstellung zur Demo-Parade
ab 14 Uhr: bunter Nachmittag
18 Uhr: Podiumsdiskussion
22 Uhr: Große CSD-Party
nannte die Badische Zeitung den zweiten Freiburger CSD 1989 mit dem Motto "Vielfalt leben":
"Angeführt von einer lesbischen Motorradgang und in rosa Tüll gehüllten Discowagen tanzten am Samstag rund 1000 Menschen durch Freiburgs Innenstadt."
"Neben aller Fröhlichkeit gab es ernste Töne: Auf Zwischenstopps vor dem Erzbischöflichen Ordinariat und dem Mahnmal für die Opfer des Faschismus forderten die Demonstranten ein Ende der Diskriminierung."
Dirk Heudorf erklärt der BZ: "Zwischenzeitlich waren viele der früheren Aktivisten aus Freiburg weggezogen oder hatten wegen ihrem Berufsleben keine Zeit mehr"
"Robert Sandermann erinnert sich, dass einige an HIV verstorben waren, und dass die Bewegung auf der ganzen Welt viele ihrer stärksten Kämpfer an die Krankheit verloren hatte. ... Aufklärung hinsichtlich AIDS sei damals das wichtigste Thema gewesen."
"Der CSD von 1996 sei laut Sandermann aber nicht so links gewesen wie der erste, aber gleich stark besucht und immer noch sehr politisch."
"Im Gegensatz zum Rückschlag von ’89 sei die Afterparty von ’96 aber ein so großer Erfolg gewesen, dass daraus die heute noch erfolgreiche Partyreihe "Ball VerQueer" entstanden sei." [Anm.: Die Afterparty '89 wurde damals vorsorglich abgesagt, da verschiedene Gruppen eine Störung der Party angekündigt hatten.]