"Die Organisatoren des Festes hatten am Samstag vormittag bereits eine friedlich verlaufende Schwulen- und Lesbendemonstration in der Innenstadt veranstaltet. Die Teilnehmer des bunten Protestzugs, der auch zum Erzbischöflichen Ordinariat führte, forderten ein „Ende des Versteckspiels“ und verlangten von der Kirche die Anerkennung der Homosexualität.
Die Kirche verurteile nicht die Personen mit homosexuellen Neigungen, lehne aber die praktizierte Homosexualität ab, weil sie den Sinn der menschlichen Geschlechtlichkeit verfehle, heißt es in einer am Sonntag veröffentlichten Stellungnahme des Erzbischöflichen Ordinariats. Das Ordinariat beruft sich darauf, daß sowohl in den biblischen Schriften als auch in der lebendigen Tradition der Kirche homosexuelles Verfahren abgelehnt werde."
Ein Beispiel:
"Entgegen des so vermittelten Eindruckes, es handle sich dabei um einen 'bunten Protestzug' der lediglich ein Ende des Versteckspieles und einer kirchlichen Anerkennung forderte, hätte sich Ihr Berichterstatter vor Ort eines bessern belehren lassen können."
(komplette Leserbriefe als PDF)
https://www.unicross.uni-freiburg.de/vom-aufstand-zur-demonstration/