"Mehr als ein Drittel der lsbtiq+ geflüchteten Menschen in Deutschland berichten jedoch weiterhin von Diskriminierung und Gewalt in den Unterkünften sowie von unmittelbarer und mittelbarer Diskriminierung im Kontakt mit Behörden, Beratungsstellen sowie bei medizinischer und psychosozialer Versorgung. Dort werden sie oft als cis* heterosexuelle Menschen betrachtet und behandelt.
Das Projekt „Hürden und Diskriminierungen abbauen – Queere Geflüchtete stärken“ unterstützt deshalb queere, geflüchtete Menschen, die in Baden-Württemberg ankommen. Die Rosa Hilfe Freiburg kooperiert innerhalb des Projekts mit PLUS Rhein-Neckar e.V. und Weissenburg e.V.. Das Projekt wird vom Queeren Netzwerk Baden-Württemberg koordiniert und vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Migration Baden-Württemberg finanziert.
Durch die Zusammenarbeit der drei Organisationen kann fast jeder Landkreis in Baden-Württemberg erreicht und ein weites Einzugsgebiet ermöglicht werden. Wir von der Rosa Hilfe Freiburg decken dabei über 10 Landkreisen von Konstanz bis Offenburg und Tuttlingen ab und versuchen queere Geflüchtete zu unterstützen."
Quelle des Audiobeitrags: https://rdl.de/beitrag/asylgrund-queer