Am 24.05.1988 verabschiedete die konservative Regierung von Margaret Thatcher in Großbritannien den ,,Clause 28", der die ,,Förderung von Homosexualität" durch Behörden und Schulen verbot und damit eine erheblichen Einschränkung für queeren Aktivismus und schwerwiegende Diskriminierung darstellte. Abgeschafft wurde Clause 28 erst 2003 (weitere Informationen: https://www.queer.de/detail.php?article_id=18963).
Ab März 1988 reagierte die Rosa Hilfe mit verschiedenen Aktionen auf die sich abzeichnende Verabschiedung dieser ,,anti-schwuler und - lesbischer Gesetzgebung", wie der Vorstandsbericht von zeigt. Im April scheitern Versuche, den Gemeinderat zu einer Stellungnahme zu bewegen, es gibt eine Sammlung mit über 1000 Unterschriften, mehrere Veranstaltungen mit ,,AktivistInnen einer Tournee "Never going underground" aus Skandinavien, England und Holland am 26./27.10. Etwa 50 Gäste" und schließlich im November eine gemeinsame Infoveranstaltung mit der Gruppe P.i.F. (Pervers in Freiburg) mit ca. 450 Besuchenden.