"so lautet der Titel der Ausstellung laut Vorgabe der MacherInnen, die Dokumente und Bildmaterial aus dieser Zeit zusammengetragen haben "... und in der darauf folgenden bundesrepublikanischen Ära" könnte man allerdings hinzufügen, denn ergänzt wird das Material durch (leider nur) sporadische Blitzlichter auf das versteckte Leben und Treiben schwuler Männer in der Nachkriegszeit. [...]
Highlights der Ausstellung sind u.a. biografische Schlaglichter auf das Leben zweier bekannter Frauen, die zur Zeit des Nationalsozialismus, bzw. auch noch danach in Freiburg wohnten: die Sozialistin Käthe Seifried und die Ärztin/Psychologin Charlotte Wolff. Die letztere widmete sich besonders der Erforschung von Bi- und weiblicher Homosexualität, deren Ergebnisse in ihren Büchern und anderen Veröffentlichungen nachzulesen sind.
Die Eröffnung der Ausstellung ist voraussichtlich am 12. Juli im Rahmen des "Sturm auf die Passage"-Festes im josfritzcafe.
Sie wird ausserdem zu sehen sein beim schwul-lesbischen Strassenfest zum CSD im Freiburger Stadtgarten am 27. und 28. Juli.